
3. Liga
EIN SCHNECKENRENNEN
„Arlbergliga“ setzt noch keine Extrakräfte frei
Mit dieser Saison endet einmal mehr eine Ära in der Regionalliga West. Statt gemeinsam mit Salzburg und Tirol werden die Vorarlberger Klubs in der kommenden Saison nur mehr mit den Tirolern eine Liga bilden. Besonders groß scheint die Lust auf die neue „Arlbergliga“ bei den Eliteligavereinen im Ländle aber nicht zu sein.
Nach der Herbstmeisterschaft in der Eliteliga waren die beiden Erstplatzierten Röthis und Admira Dornbirn die Favoriten auf den Aufstieg, Wolfurt, Ludesch und der Dornbirner SV lagen in Schlagdistanz im Rennen um den dritten Platz in der „Westliga neu“. Von dem man zu jenem Zeitpunkt allerdings noch gar nicht wusste, ob er tatsächlich zum Aufstieg reicht, weil die Zukunft von SW Bregenz in der zweiten Liga noch unklar war.
Doch die acht im Frühjahr gespielten Runden brachten die Hierarchie aus Herbst ordentlich durcheinander. Egg und Lochau haben sich mit 19 Punkten aus den acht Partien mitten in das Aufstiegsrennen hinein gespielt. Die drei Topteams aus dem Herbst, Röthis, Admira Dornbirn und der FC Wolfurt sammelten im Frühjahr nur zwölf Zähler – gleich viel wie Schlusslicht Göfis.
Erklärungen und Spekulationen
Gründe für den schwächeren Rückrunde waren schnell gefunden: Stürmer wie Kilian Madlener (Admira), Luca Wieser (Röthis) oder Manuel Sutter (Wolfurt) seien nicht zu ersetzen, der Rückfall so zu erklären. Hinter den Kulissen wird freilich spekuliert, ob denn der eine oder andere Klub gar nicht in die „Arlbergliga“, die ab Herbst von je acht Klubs aus Tirol und Vorarlberg gebildet wird, aufsteigen will. Und man deshalb über die eine oder andere erlittene Schlappe gar nicht so unglücklich sei.
Ungeliebte Reisen nach Tirol
Offen bekannt hat sich freilich kein einziger Klub zu einem freiwilligen, durch Niederlagen erzwungenen Aufstiegsverzicht. Zudem ist auch bekannt geworden, dass einige Spieler in der Eliteliga die Reisen nach Tirol nicht mitmachen wollen und deshalb zu einem Verein wechseln, der vermutlich gar nicht aufsteigen wird.
Erinnerungen an Vorjahre
Die Nichtaufstiegsszenarien sind nicht neu. Als einziger Klub bekannte sich der FC Rotenberg vor einem Jahr dazu, dass man aufgrund der Kadersituation nicht aufsteigen wolle und auch nicht könne. Schon in früheren Jahren gab es immer wieder unerwartete Ergebnisse in den letzten Runden.
Richtungsweisende Duelle
Röthis, Admira, Lochau, Wolfurt, Dornbirner SV, Egg und Langzeit-Regionalligist Hard haben aktuell Chancen auf einen Aufstieg. Schon am Samstag duellieren sich der DSV und Admira (16.30) sowie Wolfurt und Röthis (17). Spiele, die richtungsweisend für den Aufstieg sind.
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